Projektwoche der Grundschule

In der Zeit vom 14.11. – 18.11.2016 fand in der Grundschule eine Kunstprojektwoche statt, in der sich die Klassen 1- 6 jahrgangsgemischt mit kreativen Themen auseinander gesetzt haben. Es gab ein vielfältiges Angebot, wie z.B. der Künstler Miro, Malen nach Zahlen, das Herstellen einer Unterwasserwelt, Zufallsverfahren und geometrische Formen in der Kunst, der Bau von „Wesen vom anderen Stern“ oder das Gestalten eines Roboters.

In einer Textilwerkstatt konnten die Schülerinnen und Schüler Handarbeiten anfertigen. Es wurden Stabpuppen hergestellt und ein Theaterstück geprobt und aufgeführt. Für jeden war etwas dabei. Am letzten Projekttag präsentierten die Schülerinnen und Schüler stolz die Ergebnisse der arbeitsintensiven Woche.

 

 

Erasmus: Lehrerstipendium in England

In diesem Sommer hatten einige von unseren Kollegen ein Erasmusstipendium erhalten und waren für ein oder zwei Wochen in einer Sprachenschule in England, Irland oder in Spanien. Alle Kollegen profitierten enorm durch diese Aufenthalte. Die besuchten Sprachkurse waren speziell auf Lehrer zugeschnitten. Wir erweiterten unsere Kenntnisse in der jeweiligen Sprache, im Bereich Methodik und in der Nutzung von moderner Technik im Unterricht.

Da die Teilnehmer der Kurse aus vielen verschiedenen europäischen Ländern kamen, tauschten wir uns auch viel über den Schulalltag in den unterschiedlichen Ländern aus und erweiterten dadurch unseren Horizont. Die erworbenen Kenntnisse bereichern nun den Unterricht in unserer Schule.

Volkstrauertag 2016 in Neukölln

Dieses Jahr fand die jährliche Gedenkfeier zur Erinnerung an die Zwangsarbeiter bei Eiseskälte und nebliger Sonnenuntergangsstimmung auf dem Thomasfriedhof an der Hermannstr. statt. Dort gibt es eine eindrucksvolle Ausstellung über die Bedingungen, unter denen von 1942-45 überwiegend junge Männer ab 15 Jahren im Auftrag von 42 Berliner Gemeinden auf Friedhöfen unter erbärmlichsten Bedingungen zur Zwangsarbeit gezwungen wurden. Hunger, Kälte, Erschöpfung waren alltäglich, wie Schülerinnen und Schüler des LK Religion unseres 12. Jahrgangs berichteten.

Der Oberstufenchor unter Leitung von Frau Gnaudschun sang das Lied “Shalom” und viele Gemeinden von Charlottenburg bis Weissensee legten “Steine des Anstoßes ”  auf dem dunklen Gedenkstein nieder. Ein langer Zug zog dann zur Gedenkstätte des Lagers auf der gegenüberliegenden Friedhofseite.

Heute,  wo immer wieder mit Rassismus und  Hetze Stimmung für antidemokratische, nationalistische Bewegungen gemacht wird, ist es dringlich, die Tradition des Volkstrauertags aufrecht zu erhalten und für Demokratie und Frieden statt für Verfolgung und Krieg einzustehen.