Betriebserkundungen der neunten Klassen

In Vorbereitung auf das Betriebspraktikum und mögliche Ausbildungen, haben die 9.Klassen in der zweiten Schulwoche jeweils einen Betrieb erkundet. Die 9a besuchte eine Druckerei. Die 9b lernte den Werkzeugmaschinenbauer H.–H. Focke kennen. Die 9c ging in ein Heizkraftwerk von Vattenfall. Die 9d besichtigte Endress+Hauser, einen Betrieb, der Silizium Drucksensoren für Messgeräte herstellt.

Die Schülerinnen und Schüler lernten neben der Produktion u.a. auch die Ausbildungen zum Zerspannungsmechaniker/in, Mechatroniker/in, Industriemechaniker/in sowie zum Maschinen- und Anlagenführer kennen.

(C.Oehme)

 

Renovierung der neunten Klassen

In der zweiten Schulwoche haben die 9b, 9c und 9d ihre Klassenräume renoviert. Die Schülerinnen und Schüler haben bei über 30 Grad mehrere Tage fleißig geputzt, geschliffen, abgeklebt, gestrichen und lackiert.

Jetzt ist alles wieder wie neu oder sogar noch schöner.

Überzeugt euch selbst und schaut euch die Fotos oder die Räume 215, 119 und 011 an!

(C. Oehme)

 

Die Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin an der ESN

Auch in diesem Jahr konnte an der ESN mit tatkräftiger Unterstützung einiger Schüler des 13. Jahrgangs eine Wahl durchgeführt werden. Die Schüler des 8., 9. und 10. Jahrgangs haben sich bereits vor den Sommerferien über die Wahlgrundsätze, die formale Durchführung der Wahl und die Aussagen der zur Wahl stehenden Parteien informieren können. Am 9. September haben sie im Zuge eines berlinweiten Verfahrens ihre Stimmen zur Abgeordnetenhauswahl abgegeben.
Das Ergebnis der U18-Wahl geht nicht in die “echte” Wahl ein. Die Schüler haben jedoch während der Vorbereitung und über die Stimmenverteilung einen Eindruck von den Interessen und Meinungen ihrer Mitschüler an der ESN und in Berlin insgesamt erhalten.
Das Ergebnis der U18-Wahl für Berlin kann man unter dem Link “http://www.u18.org/berlin-2016/wahlergebnisse/” einsehen.

 

Oberstufenfahrt nach Rotterdam

12.-16. September 2016, Leistungskurse Kunst und PW mit Frau Struve und Frau Klopitzke

Fotografien von Frau Struve und Janina Hoeppner. Text: Sina Judee

Die diesjährige Kursfahrt begann am Montag 12.09.2016 am Hauptbahnhof Berlin. Nach einer langen Fahrt mit hitzigen Kartenspielen und noch größerer Hitze kamen wir nach wiederholtem Umsteigen abends in unserem Hostel an, welches aus kubusförmigen Häusern bestand und sich direkt am alten Hafen befand.

Dort wurden erstmal die Zimmer bezogen und anschließend gegessen, bis wir bei abendlicher Sommerwärme zum ersten Mal die Stadt erkundigen konnten. Am nächsten Morgen, nach einem ausgewogenen Frühstück, trafen wir uns alle vor dem Hostel, um gemeinsam zu einer Hafenrundfahrt aufzubrechen, welche uns bei wunderschönem Wetter eine wundervolle Übersicht über Rotterdam, seinen Hafen und seine modernen Neubauten bot. Als nächstes ging es ans gemeinsame Erkunden der Stadt, zunächst zu Fuß über die Erasmusbrücke auf die andere Seite zum Wilheminapier. Dort wurden mehrere Referate über wichtige Gebäude der Stadt gehalten. Anschließend gab es noch einen Besuch in einer der Markthallen von Rotterdam. Nun hieß es freies Erkunden der Stadt, ohne Lehrer. Und ob ein paar shoppen waren, ihren Bauch voll geschlagen oder doch den Rest der Zeit im Bett verbracht haben, alle fanden den Weg zurück zum Hostel. Zum Glück war niemand verloren gegangen und so konnten wir gemeinsam den Abend in einer Bar ausklingen lassen.

Nächster Tag, nächstes Erlebnis: ab zum Euromast, Rottersdam Fernsehturm stand heute auf dem Programm. Nach einer kleinen Wanderung durch die Stadt und ihren Parks, standen wir nach einer Fahrstuhlfahrt in 100 Metern Höhe, und hatten, wegen gutem Wetter, eine wahnsinnige Sicht über die ganze Stadt. Nach dieser spektakulären Aussicht von oben ging es wieder runter auf den Boden, wo es weiter ging zum Museum „Boijmans Van Beuningen“. Dort angekommen waren alle fasziniert von der Lichtinstallation von Olafur Elliasson und so wurden zunächst mal Fotos gemacht.

Anschließend ging der Kunstkurs mit Frau Struve in das Haus Sonneveld, in dem wir uns detailgetreu die Architektur des Funktionalismus anschauen konnten. Nach einem Tag voller Informationen und Museen durften wir abermals frei die Stadt erkunden. Am Abend fanden wir uns alle wieder zusammen, um uns die letzten Referate anzuhören. Zurück in den Zimmern hieß es dann Badesachen packen, da wir am nächsten Morgen nach Den Haag an den Strand wollten. Mit Vorfreude auf das Meer legten wir uns ins Bett, am nächsten Morgen ging es nach dem Aufstehen und dem Frühstück mit dem Zug los nach Den Haag.

Dort angekommen gingen wir zunächst eine Weile durch die Stadt und trennten uns dann. Während der PW Kurs den Friedenspalast besichtigte, guckte sich der Kunstkurs das Escher Museum an, in dem, wie der Name schon sagt, Werke des niederländischen Künstlers und Grafikers Maurits Cornelis Escher ausgestellt waren, die vor allem durch ihre Darstellung der den optischen Gesetzen widersprechenden Figuren bekannt wurde. Zwischen optischen Täuschungen und Illusionen war man wie in einer anderen Welt gefesselt. Nach unseren Aufenthalten trafen sich beide Gruppen in Scheveningen am Strand. Dort wurde gebadet, ein Eis gegessen oder einfach nur gefaulenzt und sich am Strand gesonnt. Zum Abend hin fuhren wir wieder zurück nach Rotterdam. Mit einem abschließenden Essen hatte sich unsere Fahrt leider auch schon zum Ende geneigt.

Freitagmorgen verließen wir die Zimmer, die Zugfahrt bis Berlin verging dann schnell. Ob wir uns jetzt in Rotterdam auskennen, durch die vielen Expeditionen, die wir durch die Stadt gemacht haben, oder wie einige von uns sich vielleicht sogar vorstellen könnten, dort hinzuziehen, wir können auf jeden Fall alle sagen, dass uns die Stadt und die Zeit dort sehr gut gefallen hat.

Das süße Ergebnis der Bienen-AG …

Im Schuljahr 2015/2016 konnte die Evangelische Schule Neukölln erstmals eine BienenAG anbieten. Dr. Caspar Schöning zog zehn seiner BienenVölker in den ESNGarten um, wo sie sich von Anfang an sehr wohl fühlten. Liebevoll und mit großem Interesse wurden die Bienen von 2 x 10 Grundschüler*innen im Alter von 8 bis 11 Jahren im wöchentlichen Wechsel versorgt. Nach zwei Theoriestunden im noch kalten März zeigte Caspar Schöning den Kindern in den folgenden Monaten alle notwendigen Schritte der Völkerbetreuung von der Schwarmkontrolle über die Bekämpfung der VarroaMilbe bis zur Ablegerbildung.

Im Juni konnte der erste Honig geerntet werden. Nach dreifachem Sieben und späterem Abschöpfen der letzten Wachspartikel wurde er in 500gGläsern abgefüllt.

Der ESNFRÜHJAHRSBLÜTENHONIG hat einen hohen Anteil an Robinien- und einen ebenfalls hohen Anteil an Rosskastaniennektar. Dadurch ist er vergleichsweise dunkel und intensiv, leicht herb und kristallisiert spät aus.

Ende Juli wurde dann zum zweiten Mal geerntet. Der ESN-SOMMERBLÜTENHONIG stammt vor allem von den in Berlin allgemein sehr häufigen Lindenbäumen, ist aber kein reiner Lindenhonig, weil die Vielfalt der Nektarquellen auch im Sommer in Neukölln sehr vielfältig ist. Er schmeckt kräftig und aromatisch. Die erste Charge wurde nach dem Sieben und Abschöpfen direkt ins Glas gefüllt. Zum Jahresende sollte die Kristallisation einsetzen (sofern das Glas bis dahin nicht längst geleert worden ist). Die zweite Charge wird daher bei Einsetzen der Kristallisation cremig gerührt und erst dann ins Glas gefüllt, sodass der Honig die dann feste Konsistenz beibehält.

Als iTüpfelchen haben sowohl die BienenAGKinder als auch die ZeichenAGKinder wunderscne Etiketten für den ersten ESNHonig gestaltet.

Das köstliche, gesunde und kreative Ergebnis der Arbeit der Bienen(und Zeichen-) AG in BioQualität können Sie nun zum Preis von 6.50 Euro kaufen. Von jedem verkauften Glas fließen zwei Euro direkt in die Fördervereinskasse zur Unterstützung von Schulprojekten.

Den Verkauf übernehmen Herr Hinrichs in den Pausen (Hausmeisterloge am Eingang Mainzer Straße) und Frau Stöwe in ihrer Sprechzeit mittwochs von 14:30 bis 16:30 Uhr (JüL-Gebäude).