Migration – Projekttage Oberstufe

Projekttage der Oberstufe vom  25.-27.Jan. 2016

In eigener Verantwortung organisierte ein (Frauen!)-Team der Oberstufe für die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe 3 abwechslungsreiche Tage mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Da gab es Projekte zum Kolonialismus, zum Erleben von Fluchtsituationen, zu posttraumatischen Störungen bei Flüchtlingen, zu den Hugenotten, die im 17.Jh nach Berlin kamen und viele Neuerungen nach Deutschland brachten. Da wurden Plakate für eine Ausstellung in der Mainzer Str. und Berichte erstellt, die am Mittwoch den Schülerinnen und Schülern der Sek.I vorgestellt wurden.

Professionell leiteten die Schülerinnen vom Erstellen der Themen- und Schüler- Listen bis zur Ausstellung und Leitung der Veranstaltung durch die Projekttage – ein großes Lob! Und auf ein Neues!!!  L. Narayek

 

Eltern renovieren die Schultoilette

Der Schulsamstag wurde an der Evangelischen Schule Neukölln schon vor einiger Zeit abgeschafft. Trotzdem wurde am Samstag, den 13.3.16 an unserer Schule hart gearbeitet. .

Allerdings wurde nicht über Algebra oder Formeln geschwitzt und es waren auch keine Schüler beteiligt. Eltern haben ihren freien Samstag geopfert, um eine unserer Schultoiletten zu renovieren. Die Schulgemeinde dankt ihnen für das gezeigte Engagement

Raben und Drachen im Bodemuseum

Drachen stehen gerade hoch im Kurs: im Kunstunterricht der Rabenklasse wurden bereits Skizzen und Frottagen dazu erstellt. Heute entdeckten die Schülerinnen und Schüler unter fachkundiger Leitung jene Drachen, die Künstler teils schon vor mehreren Jahrhunderten gestaltet haben. Dazu hörten sie unheimliche Geschichten, wie die vom Heiligen Georg, der einen Drachen tötete, um die schöne Königstochter vor dem sicheren Tod zu bewahren.
Nach der spannenden Führung erstellten die Kinder eigene Drachendrucke. Die Ergebnisse können in Kürze in der Klasse bewundert werden.
Danke an Frau Maciejewski für die schöne Idee und Organisation.
Gabriele Kind

Künstlerische Werkstatt der Neuköllner Schulen 2016

vom 16. – 19. Februar 2016
Thema: „Außen und Innen” 
für den 7. und 8. Jahrgang, Leitung: Miriam Jansen
Vier Tage lang haben wir uns mit den wundersamsten Flugmaschinen der Zeitgeschichte auseinandergesetzt und schließlich eigene fantastische Wunderwerke gebaut.
Wir sichteten Bildmaterial von Leonardo da Vincis Flugmaschinen, die den Vogelflug nachahmten, Papierballons von Montgolfier, dazu Luftschiffe und Zeppeline und die ersten Flugversuche von Lilienthal.
Sie vereinte der sehnlichste Wunsch endlich vogelgleich und scheinbar mühelos zu fliegen. Während da Vinicis Ideen nur Skizzen blieben und somit nie nach außen gelangten, war Lilienthal mutiger und wagte den Schritt auf die Anhöhe mit seinem zerbrechlichen Gleiter.
Angeregt durch die Vielfalt an Möglichkeiten haben sich die Schüler zuerst zeichnerisch dem Thema genähert und erste eigene Ideen festgehalten. Dabei experimentierten sie mit Zeichenkohle, Zeichenfeder, Rötel, Weißkreiden und Aquarellstiften. Sie dokumentierten dadurch die Entwicklung ihrer Flugobjekte und legten sich somit einen Bauplan an.
Die Leichtigkeit und Dünnhäutigkeit des Materials regte die Schüler an, ihre verspielten Flugobjekte zu bauen:
Aluminiumdrähte unterschiedlicher Stärken wurden zu gewagten Flügeln, Tragflächen, Ballonkonstruktionen und Körben geformt. Verkleidet mit Transparentpapier, verziert mit Feder und Kordelschnur wurden sie zu wahrlich einzigartigen Fluggefährten, die in ihrer Fantasie den Weg von innen nach außen gefunden haben.

Die Ski- und Snowboardfahrt nach Südtirol

Ski- und Snowboardfahrt ins Ahrntal, Südtirol
Text: Axel Kästle

Als gebürtigem Berliner sind einem die Alpen normalerweise so vertraut, wie einem Bayern der Wannsee. Folglich stammen die meisten Ruderasse auch eher aus dem Norden Deutschlands, während die Abfahrtsspezialisten eher aus dem Allgäu kommen. Aber wer hat eigentlich gesagt, dass das so bleiben muss?
 Na gut, Olympiasieger werden wir aus 17-jährigen Anfängern wohl nicht mehr machen. Der Fachbereich Sport der ESN hat es sich dennoch zum Ziel gesetzt unsere Schülerinnen und Schüler aus Neukölln für den Schneesport zu begeistern, und sie davon zu überzeugen, dass der Teufelsberg in Sachen alpine Abfahrt nicht das Maß aller Dinge ist.
Damit die Busfahrt nicht so langweilig wird (und selbstverständlich aus vielen weiteren Gründen), gingen wir zusammen mit unserer Partnerschule, der Katholischen Schule St. Marien, auf Skifahrt ins ferne Ahrntal nach Südtirol. Das Hotel Steinpent sollte für die kommenden 8 Tage unser Zuhause sein.

 

Der wundervolle Gastgeber Markus und seine Mitarbeiter machten es uns sehr einfach, Berlin für ein paar Tage zu vergessen, und die Vorzüge der Berge zu genießen: Großzügige Zimmer, eine perfekte Anbindung an den Skibus, vitaminreiches und abwechslungsreiches Essen, eine Sauna und gemütliche Gemeinschaftsräume machten unseren Aufenthalt sehr angenehm.
In den Skigebieten Speikboden und Klausberg rutschten, kurvten und carvten die SchülerInnen beider Schulen unter Anleitung der Ski- und Snowboardlehrer die Pisten herunter. Okay, manchmal war es mehr fallen als fahren, aber das wichtigste dabei war stets: Lächeln. Und das gelang unseren SchülerInnen ausnahmslos: Herr Paschek und Herr Kästle waren hin und weg vom Optimismus, von der Freundlichkeit, der Kollegialität und der Zuverlässigkeit der 11. und 12. Klässler. Sie haben die Messlatte hoch gesetzt für die kommenden Fahrten. Chapeau!