Bodhràn-Workshop

Am 22. und 23. Februar fand an unserer Schule ein ganz besonderer Musik-Workshop statt. Zu Gast war Aimee Farrell Courtney, eine irische preisgekrönte Bodhràn-Spielerin. Die Bodrhàn ist eine irische Rahmentrommel, die sich besonders gut dazu eignet, sich vom Rhythmus traditioneller irischer Musik begeistern zu lassen und ihn an diesem Instrument auszuprobieren. An zwei Tagen durften eine Grundschulklasse und ein Oberstufenkurs sich von Aimee Farrell Courtney inspirieren und bewegen lassen.

Hier einige Eindrücke von Schülern:
Jonathan: „Ich fand es gut, wie sie sich für jeden von uns Zeit genommen hat, damit wir die Trommel-Technik richtig verstehen. Und dass sie uns alles auf Englisch beigebracht hat!“
Ekin: „Sie war so geduldig mit uns.“
Dominik: „Ich war überrascht, dass die besten irischen Trommeln in Deutschland produziert werden.“
Der Besuch wurde durch das Erasmus-Programm gefördert. Dessen Ziel ist es, europäische Kulturen und Menschen einander näherzubringen. Danke dafür!

Spanisch-Kursfahrt nach Madrid

Spanisch-Kursfahrt des 11. Jahrgangs nach Madrid
Text: Julian Mendel & Emile Ferrer-Woehlke
Am 23. Januar ging die Fahrt los. Nach einer verspäteten Ankunft in Madrid holten uns am Abend unsere Gastfamilien ab, anschließend gab es Abendessen und einen Spaziergang durch Madrid, um erste Eindrücke zu bekommen – was sich auch sehr lohnte. Am nächsten Morgen schlenderten wir in Gruppen über den großen Flohmarkt „El Rastro“. Am Nachmittag hatten wir die Möglichkeit zum Fußballspiel (Atlético Madrid gegen Sevilla) zu gehen oder Gondelbahn zu fahren. Am Montag um 10 Uhr begann der Spanischunterricht in 3 verschiedenen Leistungsgruppen bei sehr kompetenten und sympathischen muttersprachlichen Lehrerinnen.

Danach gab´s Bocadillos und einen großen Stadtspaziergang, unter anderem zum Plaza Mayor, Puerta de Sol und zum Königspalast. Durch Zufall konnten wir einen Filmdreh miterleben. Am Dienstag standen neben dem Unterricht Chocolate con Churros, Ruderbootfahren im Parque del Retiro und das berühmte Bildermuseum El Prado auf dem Programm. Am Mittwoch waren wir nach dem Unterricht lecker Tapas essen. Dann besuchten wir ein weiteres Bildermuseum – das Centro de Arte Reina Sofia und sahen uns den Bahnhof Atocha an. Am letzten Tag nahmen wir unser Gepäck gleich mit zur Schule. Der Rückflug verlief reibungslos. Wir landeten pünktlich am 28. Januar in Berlin, wo uns am nächsten Tag unsere Zeugnisse erwarteten.

Musikfahrt 2016

Der Sekundarstufenchor (Leitung: O. Bohuszewicz) fuhr in diesem Jahr zusammen mit der Instrumental-AG (Leitung: C.Gnaudschun) auf Musikfahrt. Die Instrumental-AG existiert erst seit einem Jahr und hat sich inzwischen zu einer festen Gruppe etabliert.
Die Fahrt ging nach Rheinsberg in die Musikakademie. Die Rheinsberger Musikakademie ist eine Herberge und Übungsstätte für Musiker jeder Art und jeder Niveaustufe: Schulensembles und professionelle Musiker üben und musizieren dort Wand an Wand. Das Haus der Musikakademie befindet sich direkt neben dem Rheinsberger Schloss.

Wir hatten immer eine inspirierende königliche Aussicht und eine sehr musikalische Atmosphäre, und wir konnten auch eine Schlossbesichtigung und einen Rundgang durch den Park bei schönstem Wetter genießen.
Wir haben täglich mehrere Stunden geprobt und uns am letzten Abend, dem inzwischen berühmten “Bunten Abend”, unsere geübten Musikstücke gegenseitig vorgestellt. Im Anschluss haben, wie üblich, die Zimmer niveauvolle und witzige Beiträge zum Besten gegeben. Wir haben viel gelacht und sind in dieser viel zu kurzen Woche wieder ein Stück zusammen gewachsen.

Grundschul-Fasching

Fasching in der Grundschule
Am 9. Februar wurde an der ESN Fasching gefeiert. Die Grundschülerinnen und Grundschüler präsentierten sich gemeinsam mit ihren die Pädagoginnen und Pädagogen in fantasievollen Kostümen.

Zunächst wurde im Klassenverband geschlemmt, gespielt und getanzt. Anschließend trafen sich alle zusammen in der Aula zum gemeinsamen Feiern, Spielen, Tanzen oder zum Vorführen kleinerer Theaterstücke.

Literarische Nacht

27. Januar: Am Nachmittag gab es Märchen in der Grundschule, der Abend war der Literatur gewidmet, für die sich Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I begeistern. Alle Teilnehmenden stellen an diesem Abend in ihren Klassen Bücher vor, die sie gern gelesen haben und die sie ihren MitschülerInnen als Lektüre empfehlen wollen.

Klassenräume werden gemütlich umgestaltet und alle haben sich auf diesen Abend und diese Nacht gut vorbereitet. Es wird gemeinsam gegessen und anschließend werden die Bücher vorgestellt und spannende Auszüge daraus vorgelesen. Gesprächsstoff gibt es dann genug.

Märchennachmittag in der Grundschule

Einmal im Jahr findet in der Grundschule in der letzten Januarwoche ein Märchennachmittag statt. Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen lesen selbstverfasste (!) oder traditionelle Märchen den Kindern der JüL-Klassen vor.

Auch Eltern, Großeltern und Freunde waren wieder als Besucher dabei. Alle hörten aufmerksam den stolzen Vorleserinnen und Vorlesern zu.

Auf den Brettern, die die Welt bedeuten

Es ist der 28. Januar, ein Donnerstag Abend, 18.45 Uhr im Backstagebereich der “Akademie der Künste” im Hansaviertel: Man hört leise Stimmen aus der Künstlergarderobe, hier und da wird das Bühnenoutfit nochmal zurechtgezupft, einige sitzen still in der Ecke und lesen, andere laufen nervös auf und ab. In wenigen Minuten öffnet sich der Vorhang, das Publikum strömt bereits in den Konzertsaal und tuschelt gespannt. Alle Augen werden auf die Nachwuchsmusiker der Klasse 6a der ESN und deren Mitstreiter von Schulen aus Moabit und Pankow gerichtet sein. Die Projektleiterin des Netzwerk “Junge Ohren” ruft laut: “Noch 5 Minuten, der Countdown läuft”. Die Anspannung steigt ins Unermessliche: Wird sich das monatelange Proben auszahlen?
Seit September widmeten sich die SchülerInnen der 6a im Musikunterricht von Frau Bendandi dem Projekt “Klangradar”, das sich zum Ziel setzte experimentelle Musik und aus unerfahrenen 11-jährigen junge Komponisten zu machen. Es wurde gepfiffen, auf Wellbleche geklopft, geschrien, über Trommeln gestrichen, und und und. Kurzum: Die Kinder konnten experimentieren, welche Töne aus herkömmlichen und neuartigen Musikinstrumenten herauszubekommen sind. Gleichzeitig komponierten sie ihr eigens Musikstück daraus. Unterstützt wurden sie dabei von echten Profis des “Netzwerk Junge Ohren” unter der Leitung von Burkhard Friedrich. Um die drei an dem Projekt beteiligten Schulen zusammenzuführen, trafen sich die Nachwuchskomponisten mehrere Male um gemeinsam zu proben. Und Ende Januar war es dann endlich soweit…
 

Der Vorhang geht auf und ca. 300 interessierte Zuschauer starren auf die Hauptprotagonisten des Abends: 6. Klässler mit roten, blauen und grünen T-Shirts an. Für die kommende Stunde ist kein Erwachsener mehr da, der irgendwie in das Geschehen eingreifen könnte. Die Nervosität der Generalprobe ist wie verflogen. Sarifa und Coralie dirgieren ihre MitschülerInnen, als hätten sie ihr ganzes Leben nichts anderes gemacht. Die drei Einzelgruppen der Klasse 6a liefern eine Performance vom Feinsten ab: Der Ablauf sitzt, die Töne sind klar und deutlich, die Stimmen laut und voller Tatendrang. Auch das Zusammenspiel mit den anderen Klassen funktioniert reibungslos. Das Publikum würdigt das Auftreten mit frenetischem Applaus. Manch einer wird wohl kein Fan der experimentellen Musik werden, alle sind sich aber einig, dass die Musiker auf der Bühne eine herausragende Show abgeliefert haben.
Auf dem Weg zurück in die Garderobe löst sich die Anspannung und verwandelt sich in Freude und Stolz: Strahlende Gesichter, T-Shirts werden helikopterartig über dem Kopf gekreist, Kinder liegen sich in den Armen und alle haben sich ganz viel zu erzählen. Die großen Bühnen der Welt, da sind sich einige sicher, werden sie früher oder später sowieso bespielen. Und die Aftershowparty? Die muss leider verschoben werden. Am nächsten Morgen ist Schule um 8 Uhr. Aber hey: Profis, wie es alle in der 6a jetzt sind, krämen sich nicht lange. Auf dem Weg aus den heiligen Hallen wird den Tontechniker noch zugewunken: “Gute Arbeit, Jungs”. Eine kleine Belohnung wartet natürlich dennoch für die Jungkomponisten: Die literarische Nacht mit Übernachten in der Schule wird außerplanmäig nachgeholt. Frau Weber und Herr Kästle freuen sich schon…

Musikabend 2016

Geigen, Harfe, Block- und Querflöten,  Klavier 2-, 3- und 4 händig, Akkordeons und Gitarren: beim traditionellen Musikabend präsentierten Schülerinnen und Schüler der ESN wieder ein vielfältiges und beeindruckendes Programm.

Den krönenden Abschluss bildete eine jahrgangsübergreifende Gitarrengruppe mit Schülern aus der 1. bis zur 11. Klasse unter der Leitung des Musikschullehrers Rüdiger Arndt.

Text: G.Kind

Fotos: H.Petsch

Schwimmkurs der “Sternkinder”

Zu Beginn des Schuljahres ist die Vorfreude bei den 3. Klässlern besonders groß: Jeden Dienstag Vormittag tauschen sie die vertrauten Klassenräume ihres JÜL-Gebäudes mit den scheinbar endlos langen Schwimmbahnen des Kombibad Gropiusstadt.
Während die bereits sicheren SchwimmerInnen ihre Fähigkeiten gleich im tiefen Wasser und im Sprungbecken ausbauen, wartet auf die Schwimmanfänger, die noch kein “Seepferdchen”-Abzeichen besitzen eine kleine Besonderheit: Sie lernen das Schwimmen mit dem lange erprobten Konzept der Schwimmschule Ballon aus Potsdam, entwickelt von deren Gründerin Catrin Ballon. Anhand von Übungen, die auf Schildern abgebildet sind, lernen die Kinder …
1. dass die Ohren unter Wasser zu halten eigentlich gar nicht so schlimm ist
2. dass man die Augen im Wasser aufmachen kann, ohne dass diese danach jucken

3. eine flache Wasserlage

4. sich vom Rand zu lösen und auch in tiefem Wasser frei zu schwimmen
Last but not least
5. dass vom Beckenrand springen und tauchen die schönste Nebensache der Welt sein kann
Die Schilder ermöglichen den SchwimmerInnen viel Übungszeit und eine selbständige Stunde, und geben dem Schwimmlehrer Axel Kästle genügend Zeit auch individuell mit den Kindern an Stärken und Schwächen zu arbeiten. Unterstützt wird er dabei von “Albert” und dessen “Zauberkiste”. Was es damit auf sich hat? Ach, das würde jetzt zu weit führen. Fragen Sie doch einfach eines der Kinder, das nach absolviertem “Seepferdchen” stolz das Abzeichen auf der Badehose trägt. Bis dahin, blubb blubb…